Helfende Hand 2026: Sonderpreis „Ehrenamt nach dem Berufsleben“

(Bild: BBK)Bonn (BBK) – Das Ausscheiden aus dem Beruf bedeutet für viele nicht nur den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Es eröffnet auch Raum für ehrenamtliches Engagement, zum Beispiel im Bevölkerungsschutz. Der Förderpreis „Helfende Hand“ lobt deshalb für 2026 einen entsprechenden Sonderpreis aus.

Um den vom Bundesinnenministerium ausgeschriebenen Preis können sich Projekte zur Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben bewerben. Ehrenamtlich Engagierte aus dem Bevölkerungsschutz, Organisationen und Unternehmen oder auch Einzelpersonen können sich bis zum 30. Juni 2026 bewerben und 9.000 Euro Preisgeld zur Unterstützung ihrer Arbeit gewinnen.

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Mit der „Helfenden Hand“ zeichnet das Ministerium in enger Zusammenarbeit mit den Hilfs- und Einsatzorganisationen jährlich die besten Ideen, Konzepte und Projekte aus dem ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz aus.

Der Sonderpreis soll die gezielte Ansprache und Integration Älterer thematisieren und Vorbilder bekannt machen, an denen sich andere Träger und Organisationen orientieren können. So herausfordernd die demografische Entwicklung in Deutschland ist, kann der Bevölkerungsschutz von den Vielen profitieren, die sich nach dem Berufsleben verstärkt ihrem Ehrenamt widmen wollen. Denn längst nicht alle Tätigkeiten in den Blaulichtorganisationen erfordern jugendliche Fitness – auch in Logistik, Ausbildung, Brandschutzerziehung, Einsatznachsorge oder Verwaltung gibt es viel zu tun. Menschen im Ruhestand bringen soziale und berufliche Kompetenzen sowie den Erfahrungsschatz vieler Lebensjahre ein.

Der, zugleich zuständiger Referatsleiter im Bundesinnenministerium, erläutert die Motivation der Jury für diesen Sonderpreis: „Eine älter werdende Gesellschaft ist auf mehr mitmenschliches Engagement angewiesen – kann aber auch auf ein größeres Potenzial kompetenter und motivierter Ehrenamtler zurückgreifen“, erklärt der Jury-Vorsitzende Dr. Tobias Plate. „Wir suchen Projekte, die diese Chance nutzen und helfen, ältere Menschen besser in den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz zu integrieren.“

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